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sammeln - ansammeln

sammeln - ansammeln
Ausstellungen

Samstag, 28.09.2019 - Sonntag, 27.10.2019

17:00 - 22:00 Uhr

Mo: geschlossen
Di: geschlossen
Mi: geschlossen
Do: geschlossen
Fr: geschlossen
Sa: 17 bis 22 Uhr
So: 17 bis 22 Uhr

Haus zur Glocke
Seestrasse 91
8266 Steckborn

Internet: www.hauszurglocke.ch
Karte

Kunstausstellung mit vier zeitgenössischen Positionen zum Thema SAMMELN, in welcher ein eher negativ konnotiertes Ansammeln kontrastiert mit einem Sammeln und Hüten von Schätzen, gefundenen und selbst erschaffenen, bildnerisch thematisiert wird.

Im Rahmenprogramm der Gruppenausstellung finden an den verschiedenen Wochenenden Führungen, eine Lesung und ein Gespräch neben der Uraufführung zeitgenössischer Musik zur Frage des Sammelns versus Ansammelns statt. Ulrich Gasser hat mit der Komposition «Schaulager» ein Werk für vier Stimmen für die Ausstellung komponiert, das mit den Partituren gleichzeitig Teil derselben ist.

Die vier künstlerischen Positionen der Ausstellung:
«Ich schwimme im Meer. Mit dem nächsten Crawl Armzug spüre ich nicht nur den Wasserwiderstand, sondern auch den Plastiksack, der sich um meine Hand gewickelt hat. Angeekelt befreie ich mich davon,» schreibt Sabrina Barbieri, welche ausgehend von Ölbildern und Farbstift-Zeichnungen eine Werkserie zum im Meer mitschwimmenden Plastik entwickelt.

In Philippe Mahlers Werken kontrastiert die Fülle der Farbklänge mit scheinbar unbedeutenden Leerstellen: inmitten der dargestellten Dinge findet sich eine Ecke, ein Rand, eine leere Fläche, die den Blick auf sich zieht. Sie ist mit einer Fermate in der Musik vergleichbar, dem Verharren auf der letzten Note einer Sequenz, welche den Raum für einen neuen Einsatz öffnet.

Mit Fotografie erforscht Sara Rossi die Landschaft, die sie sowohl als Raum der Natur als auch als Bühne historischer Geschehnisse versteht. Gezeigt wird ein botanisches Archiv, das im Parameter von landwirtschaftlichen Zonen und Parkanlagen im Umkreis von Milano entstanden ist und die Zusammenarbeit von Ökosystemen, Licht, Raum und Zeit abbildet. ‘Ade’ – so der Titel der Arbeit – sind die drei Buchstaben, die sie auf diesem Weg gefunden und mittels Pflanzen festgehalten hat.

Auch die Arbeit „Mutierte Schönheiten“ von Maya Vonmoos zeigt einen Ausschnitt aus dem Reich der Pflanzen. Die von ihr Gesammelten stammen aus dem riesigen Kompendium natürlicher (Alpen-)Pflanzen, die mittels Veränderungen am computergenerierten Pflanzengut, einer ungewöhnlichen Positionierung, forcierten Bewegung oder Verfremdung des natürlichen Umfelds zu einem digitalen Herbarium mutierten.

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