Symphoniekonzert mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz
Dirigent: Vassilis Christopoulos
Solistin: Enrica Ciccarelli, Klavier
Jean Sibelius (1865-1957)
„Der Schwan von Tuonela“
Edvard Grieg (1843-1907)
Klavierkonzert a-Moll op. 16
Antonin Dvořák (1841-1904)
Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70
Die italienische Pianistin Enrica Ciccarelli ist die Solistin beim ersten Symphoniekonzert der neuen Spielzeit in der Stadthalle Singen mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz am Samstag, 30. Oktober 2010, um 20 Uhr. Das Konzert dirigiert Jacques Delacôte. Auf dem Programm unter dem Titel „Nordisch gestimmt“ stehen die Karelia-Suite op. 11 von Jean Sibelius (1865-1957), das Klavierkonzert a-Moll op. 16 von Edvard Grieg (1843-1907) und die Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 von Antonin Dvořák (1841-1904).
Der Musikwissenschaftler Helmut Weidhase führt bereits um 19.15 Uhr in die Werke ein. In Verbindung mit dem Besuch der kostenlosen Einführung gibt es für Schülergruppen verbilligte Konzertkarten für nur fünf Euro pro Person.
Enrica Ciccarelli studierte Klavier und Orgel am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand. Nach dem Diplom besuchte sie die Meisterkurse des Pianisten Jean Bernard Pommier sowie der Dirigenten Sergiu Celibidache und Hans Graf, der am Mozarteum in Salzburg wirkte. Mit der Südwestdeutschen Philharmonie war Enrica Ciccarelli bereits in Singen zu Gast.
Nach ihrem Debut 1992 im Salle Gaveau in Paris mit dem Ersten Klavierkonzert von Frédéric Chopin, spielte Enrica Ciccarelli in ganz Europa, in Australien, Mexiko, Argentinien, Korea, China, Japan, Hong-Kong und Vietnam. Sie nahm an vielen internationalen Musikfestspielen teil. 1999, am Ende einer sehr langen Tournee durch Schweden und Holland, trat sie zum ersten Mal im Amsterdamer Konzertgebouw mit dem Klavierkonzert von Grieg auf, das sie auch in der Stadthalle Singen spielen wird. Das Konzert wurde damals als Live-CD aufgenommen.
Enrica Ciccarelli ist mittlerweile regelmäßig eingeladen ins Salzburger Festspielhaus, den Amsterdamer Konzertgebouw, den Münchner Herkulessaal, die Mailander Sala Verdi, die Athener Megaron Hall, die Tonhalle in Zürich, das Auditorium di Santa Cecilia in Rom, das Teatro Comunale in Florenz, das Berliner Konzerthaus, Le Corum de Montpellier, den Konservatoriumssaal in Brüssel, den Kiewer Philharmonikerssaal, die Hong Kong City Hall, das Seoul Arts Centre in Korea und das „Theater der verbotenen Stadt“ in Peking. RAI in Italien, das slowenische Fernsehen, der Österreichische Rundfunk, Radio France und KBS Korea haben zahlreiche ihrer Konzerte übertragen.
Kammermusik spielte die Pianistin unter anderem mit „I Solisti della Scala“, Francesco Manara, dem Trio de Montpellier, dem Geiger Edoardo Zosi sowie den Pianisten Jeffrey Swann und Paul Badura-Skoda. Sie begleitete auch die Sängerinnen Denia Mazzola Gavazzeni und Amarilli Nizza, mit der sie als Weltpremiere eine CD mit der Transkription der Mazurken Chopins für Stimme und Klavier von Pauline Viardot aufnahm.
Dirigent Jacques Delacôte ist von der New Yorker Philharmonie über die Dresdner Semperoper bis hin zum Neuen Nationaltheater in Tokio weltweit tätig und von vielen Operneinspielungen auf CD bekannt. Der Franzose studierte am Conservatoire Supérieure de Paris und an der Wiener Akademie für Musik bei Professor Hans Swarowsky. 1971 ging der talentierte junge Dirigent einstimmig als erster Preisträger und Goldmedaillengewinner aus dem Dimitri-Mitropoulos-Wettbewerb in New York hervor und eröffnete sich damit den Weg zu einer bedeutenden internationalen Karriere. Als Assistent von berühmten Musikerpersönlichkeiten wie Leonard Bernstein und Darius Milhaud sammelte er wertvolle Erfahrungen.
Eintrittspreis:
11,00 / 14,50 /20,00 / 24,00 €