Dienstag, 25.09.2012
20:00 Uhr
Stadthalle
«UNESCO-Welterbe Pfahlbauten»
Helmut Schlichtherle und Sabine Hagmann präsentieren archäologische Glanzlichter in Südwestdeutschland
Die Reste der jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen am Bodensee und in Oberschwaben wurden mittlerweile von der UNESCO als Welterbe „geadelt“. Am Dienstag, 25. September, präsentieren Helmut Schlichtherle und Sabine Hagmann
im Rahmen der Vortragsreihe „WissensWert“ in der Stadthalle Singen mit faszinierenden Bildern archäologische Glanzlichter, die unter Wasser und im Moor gefunden wurden.
Die Referenten nehmen die Besucher des vom Hegau-Geschichtsverein und vom Hegau-.Museum Singen veranstalteten Vortrags mit auf eine spannende Reise. Die bis zu 6200 Jahre alten Siedlungen am Bodensee und in Oberschwaben gehören zu den wichtigsten archäologischen Fundstellen des Landes. Mit ihrem Vortrag präsentieren Helmut Schlichtherle und Sabine Hagmann auch einen einzigartigen Schatz des kulturellen Erbes im Alpenvorland. Einzigartige Erhaltungsbedingungen organischer Materialien, wie Holz oder mikroskopisch kleiner Pflanzen und Tierreste, stellen für die moderne naturwissenschaftlich-archäologische Untersuchung steinzeitlicher und metallzeitlicher Fundstellen (4200-600 v. Chr.) einen Glücksfall dar.
Helmut Schlichtherle ist Leiter der Arbeitsstelle Feuchtbodenarchäologie des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Sabine Hagmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle und für Fragen rund um das neue Welterbe zuständig.
Eintrittspreis:
5,00 € (ermäßigt 4,00 €)